Fakten | Souveränität Deutschlands

Es dauert zwar etwas, aber auch in diesem Video-Vortrag, führen alle Wege nach „Rom“ bzw. zum „Römischen Reich“ und damit seinem Nachfolger, dem „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“.

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Die Vereinigten Staaten von Europa

Herbert W. Armstrong sagte in seiner Radiosendung am 9. Mai 1945, also einen Tag nach der Kapitulation der Wehrmacht:

„Wir verstehen die deutsche Gründlichkeit nicht. Vom Be­ginn des 2. Weltkrieges an, haben sie die Möglichkeit berück­sichtigt, die zweite Runde zu verlieren, wie schon den ersten Weltkrieg und haben sorgfältig und methodisch für diese Eventualität geplant, also den 3. Weltkrieg. Hitler ist geschei­tert, diese Runde ist vorbei. In Frankreich und Norwegen, haben sie gelernt, wie effektiv ein organisierter Untergrund die Besetzung und Kontrolle eines Landes behindern kann. Paris wurde durch die französische Resistance und die Al­liierten befreit. Nun sind die Nazis sind in den Untergrund ge­gangen und planen zurück zu kommen, um die dritte Runde zu gewinnen.“

Und das sind keine bloßen Vermutungen von diesem Herrn, denn 1996 wurde in den USA ein Geheimdienst-Doku­ment veröffentlicht (s. Menü). Es enthüllte, dass einige der Nazi-Führer, im August 1944 erkannten, dass sie den Krieg verlieren wür­den. So arrangierten sie ein Treffen mit deutschen Top-In­dustriellen, u. a. von Messerschmitt und Volkswagen, um sich um die Fi- nanzierung der NSDAP im Untergrund zu bemühen, „damit nach der Niederlage ein starkes Deutsches Reich, ge­schaffen werden kann“.

Dieses Geheimdienstdokument, das einen Schock, hätte auslösen sollen, erhielt kaum Beachtung. Aber was noch viel schockierender ist, als die Tatsache, dass es von der Presse nicht thematisiert wurde, ist dass die US-Regierung es nicht vor 1996 veröffentlicht hat, über ein halbes Jahrhundert spä­ter!

Eine weitere Überraschung beschreibt im Jahre 1997 Mar­tin Lee in seinem Buch ‚The Beast Reawakens’: […] „dass an­gesichts der Tatsache, dass die ursprüngliche Führung der Westdeutschen Bundeswehr direkt aus den höchsten Rängen von Hitlers Armee rekrutiert wurde, es in Wirklichkeit nie­mals eine klare Abkehr von der Nazivergangenheit gegeben hat. (1976 waren nur drei von 217 Bundeswehr-Generälen keine Veteranen des Dritten Reichs, und 37 Kasernen in der Republik wurden nach Soldaten benannt, die ihren Ruhm während der Hitler-Jahre begründet hatten).

Die Flagge des ‚Heiligen Römischen Reiches Deutscher Na­tion’, gelber Grund mit schwarzem Doppelkopfadler, mit roten Greifen und Schnabel, auf welche unsere heutigen National­farben, zurückgehen, ist keine Flagge einer demokratischen, sondern einer imperialen Tradition. Und Sie können davon ausgehen, dass diese bewusst aus diesem Grund gewählt wurde. Alle Welt hält es für die Farben des Neubeginns nach 1945, aber in Wirklichkeit, sind es die Farben des ‚Heiligen Römischen Reiches’.

Anscheinend hat man es den Deutschen abgekauft und ihnen schon sehr früh wieder ein beachtliches Maß an Vertrau­en geschenkt. Als der Westen, (allen voran die USA) mit dem Wiederaufbau Deutschlands begann, sagte selbst Bundeskan­zler Adenauer, dass man „ein kalkuliertes Risiko einginge.“ Er kannte sein eigenes Volk. Er wusste wohl, dass der Nazismus nicht tot war. Er verschwand lediglich in den Untergrund. Und wie sie weiter oben lesen konnten, halfen die USA so­gar den Nazis, die in den Untergrund gingen, indem sie das Dokument nicht veröffentlichen, ganz zu schweigen, etwas unternahmen, um den Nazis auf die Spur zu kommen. Dabei war das alles zunächst ganz anders geplant gewesen.

„Es ist unser unbeugsamer Wille, den deutschen Militaris­mus und das deutsche Nazitum auszurotten und dafür zu sor­gen, dass Deutschland nie wieder in der Lage sein wird, den Frieden der Welt zu stören.“ – Winston Churchill, in einem 1945, mit Franklin Roosevelt unterzeichneten Dokument.

So weit so gut, könnte man aus Sicht der Alliierten sagen. Aber dann geschah statt der Durchführung dieses Entschlus­ses etwas anderes, man könnte von einer 180° Wende spre­chen. Bereits im Frühjahr 1947, wurde das Problem der Ent­nazifizierung, die bis zu dieser Zeit von den Alliierten durch­geführt wurde, den Deutschen übertragen. Das war gerade einmal zwei Jahre nach dem 2. Weltkrieg! Das Ergebnis, dieser von den Betroffenen selbst durchge­führten Entnazifizierung war, dass weitgehend alle Beamten, wie Lehrer, Professoren, Richter, und Staatsanwälte, sowie auch die Beamten im Finanz- und Justizministerium im Amt blieben, bzw. wieder eingesetzt wurden. Und so war dieses Problem, nach Ansicht der Deutschen, bereits nach nur vier Jahren erledigt. So viel zum Thema Selbst-Säuberung vom Nazi-Virus.

 ‚Stratfor’ schrieb am 10. November. 2010 über Deutschland: „Deutschland beginnt sich selbst wieder als einer der Weltmächte zu sehen – Mit groß­artigen Strategien, Bauern zum opfern und allem anderen, was mit dem Titel eines Schachgroßmeisters einhergeht“.

Die deutsche Elite hat aus den Niederlagen, in den beiden Weltkriegen gelernt, dass die Eroberung Europas, militärisch nicht zu erreichen ist. Aber deshalb geben sie noch lange nicht, ihren imperialen Traum auf! Lediglich der ‚modus ope­randi’ wurde geändert.  Helmut Kohl wusste wohl was er tat, denn er sagte 1995:

„Wir wollen die politische Vereinigung Europas. Ohne eine Währungsunion, kann es keine politische Union geben. Die Zu­kunft wird den Deutschen gehören, wenn wir das zukünftige Haus Europa bauen.“ Der Euro ist also diesmal die Waffe, mit der die Deutschen ihren dritten Anlauf zur Eroberung Eu­ropas bestreiten werden. Ich persönlich, habe für den Euro nichts übrig, aber der Euro wird weiter bestehen bleiben, weil er ein Leim ist, der die europäischen Staaten aneinander halten soll.

Hierzu zwei Zitate von der ,eisernen’ Kanzlerin Angela Merkel: „Wenn der Euro fällt, fällt Europa!“ sagte sie am 12. Januar 2012 und am 3. November 2011 verkündete sie gemeinsam mit Sarkozy: „Wir lassen uns den Euro nicht kaputt machen!“. Und wie Sie gleich lesen können, ist Deutschland bestens aufgestellt. Hier eine Überschrift und ein Zitat aus ei­nem Zeitungsartikel. Zunächst eine fulminante Überschrift vom ‚Daily Telegraph’ am 21 Juli 2011:

Die Eurokrise wird Deutschland das Imperium geben, von welchem es immer geträumt hat

‚Mail Online’ 17 August 2011:

Aufstieg des 4. Reichs – Wie Deutschland die Eurokrise nutzt, um Europa zu erobern

[…] „Habt keinen Zweifel daran was eine Fiskalunion be­deuten wird: Eine Wirtschaftspolitik, ein Steuersystem, ein System der sozialen Sicherheit, eine Verschuldung, eine Wirt­schaft, ein Finanzminister und alles wird deutsch sein. Das bedeutet eine komplette Fiskalunion in welcher Deutschland, als stärkste Wirtschaft und prinzipieller Zahlmeister, die Re­geln macht und diese werden dann unumstößlich sein.“ […]

Deutschland macht sich im Moment nicht gerade viele Freunde, aber das ist auch gar nicht nötig. Der Euro hat große Schwierigkeiten, und es gibt nur einen Ort, wo man sich des­wegen hinwenden kann: das Kanzleramt in Berlin! Wenn Deutschland sich entscheidet, das verschuldete Europa, mit seiner boomenden Wirtschaft zu retten, kann es den vollen Vorteil daraus erzielen und seine Kontrolle über den Kon­tinent konsolidieren.

Deutschland wird diesmal friedlich und mit finanziellen Mitteln den Kontinent erobern, bevor es militärisch nach dem Rest der Welt greifen wird. Es wird die ‚Vereinigten Staaten von Europa’ herbeiführen. Dies wird ein Zusammenschluss der zehn stärksten Euro-Nationen werden. Die enorme Machtfülle wird dadurch zustande kommen, dass alle Kräfte, politisch, wirtschaftlich und militärisch unter einen Hut ge­bracht werden. Dieses Imperium wird mächtiger sein als die USA oder die untergegangene Sowjetunion. Es wird die siebte und letzte Auferstehung des ‚Heiligen Römischen Reiches’ sein.

Wussten sie dass es im Kreml eine ‚Germa­nistenfraktion’ gibt, die sich speziell um die deutsche Frage kümmert? Diese Frage lautet: „Was haben die Deutschen nur vor?“ Gegenfrage: „Müssen sie denn was vorhaben?“ Antwort: „Ja, die Deutschen haben immer etwas vor!“ Aus dieser Fraktion, ein erstaunlicher Kommentar, zum Zeitpunkt der deutschen Einheit. Nikolai Ryzhkov, Premier der Sowjetunion, sagte zu Michail Gorbatschow: „Sollte es Deutschland erlaubt werden, sich zu seinen eigenen Beding­ungen wieder zu vereinigen, wird es in 20-30 Jahren einen wei­teren Weltkrieg starten.”

Europa hat bereits jetzt mehr Soldaten als die USA, Deut­schland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt und al­les was es tun muss, um diese für Europa zu nutzen, ist ein­fach über Nacht aufhören diese Waffen zu verkaufen. Es hat außerdem das größte stehende Heer in der EU und hat die Bundeswehr von der Wehrpflicht auf eine Berufsarmee um­gestellt. Wer das nicht glaubt, kann sich davon auf der Seite ‚globalfirepower.com’ überzeugen. Rechnen sie einfach alle Daten für die europäischen Län­der zusammen und vergleichen sie dies mit den Angaben zu den USA. Wenn die Europäer alle ihre militärischen Mittel vereinen würden, so würde dies die USA bei weitem über­treffen. Es ist nur eine Sache des Willens, des Drucks der Um­stände und der Organisation. Mit dem Organisationstalent der Deutschen wird es kein Problem sein, diese Aufgabe zu meistern. Und es ist bereits im Gange.

Dazu ein Zitat von Winston Churchill, dass, anscheinend, auch wieder in Vergessenheit geraten ist: „In den letzten 70 Jahren, hat Deutschland seinen Namen, groß auf die Schlacht­felder geschrieben. Nichts außer einem Wandel des deutschen Herzens, kann eine weitere Katastrophe verhindern und das wird wahrscheinlich nicht von innen kommen, denn die wahre deutsche Natur, hat sich nie verändert.“

Wussten Sie eigentlich, dass Deutschland in den 1990’er Jahren, maßgeblich für den Bürgerkrieg im ehemaligen Jugos-lawien verantwortlich war? Dass die damalige Regierung be­reit war, sich für die Anerkennung von Slowenien und Kroa­tien, mit allen anderen Mitgliedern der damaligen EG, den USA und der UNO anzulegen? Mir war das auch neu, aber meine Nachforschungen haben es bestätigt.

Die ‚New York Times’ schrieb am 16. Dezember 1991: […] „Der UN-Sicherheitsrat wich von einer Konfrontation mit Deutschland wegen Jugoslawien zurück, nachdem die europä­ischen Verbündeten Deutschlands entschieden hatten, dass sie keinen großen Zusammenprall mit Bonn wünschten. Dies rührte besorgniserregende historische Parallelen auf. Nazi-Deutschland dominierte diese Regionen während des 2. Welt­krieges, indem sie Slowenien ins Dritte Reich integrierten und ein Marionettenregime in Kroatien installierten. Der Zwisch­enfall unterstrich so Deutschlands zunehmende politische Macht, innerhalb der 12 Nationenstarken, Eu- ropäischen Ge­meinschaft, sagten Diplomaten. Einige fügten hinzu, dass dies die offensichtlichste Demonstration dieser Macht seit der Wiedervereinigung der zwei deutschen Nationen vor über ei­nem Jahr kennzeichne.“ […]

Man könnte also denke, dass Deutschland diesen Krieg, zu­mindest indirekt, ausgelöst hat. So sah das der damalige U.S. Staatssekretär Warren Christopher, denn er sagte: „Deutsch­land hat ganz gewiss eine Verantwortung für die Balkankrie­ge.“ Er nannte keine anderen Nationen außer Deutschland und wurde daraufhin sehr schnell zum schweigen gebracht.

Das ‚Heilige Rö­mische Reich’ wird mächtiger sein als Russland, China oder die USA. Deutschland und der Vatikan waren gewillt, die gan­ze Welt zu verärgern, um die zwei kleinen römisch-katho­lischen Republiken anzuerkennen! Warum hat Deutschland, gegen den Widerstand praktisch der gesamten Welt, darauf bestanden, diese beiden Republi­ken anzuerkennen? Denn ich denke, in diesem Fall kann schon von einem gewagten Zug mit hohen Risikofaktor spre­chen. Nun, es ist so, dass diese beiden kleinen Republiken Wa­rmwasserhäfen am Adriameer besitzen und damit einen Zu­gang zum Mittelmeer und dieses wiederum Zugang zu der Region, die als Naher und mittlerer Osten bezeichnet wird, bietet. Dies ist aus strategischer Sicht sehr wertvoll und Deutschland weiß Bescheid, in Sachen strategischer Kriegs­führung und das wahrscheinlich besser, als jede andere Na­tion in der Welt.

Ron Fraser, Kolumnist für die ‚Trumpet’ schrieb über den Kosovokrieg: „Es war ein Meisterstück politischer Täuschung, welches dazu diente zu demonstrieren, dass die alten teuto­nischen Meister der Antike, allzeit das ‚Heilige Römische Reich’ belebend, viel aus ihren Fehler, Europa in zwei Welt­kriegen erobern zu wollen, gelernt haben. Lass einfach die anderen die Kriege führen – vorzugsweise auf eigene Kosten – und erscheine immer zurückhaltend beim Eintritt in die Offensive; dann komme an, mit dem Hut in der Hand und biete an, der Friedensstifter am Ende des großen Konflikts zu sein.“

Da ist noch etwas, von dem man kaum Notiz nimmt. Es handelt sich um insgesamt 350 nukleare Sprengköpfe, die zwar technisch gesehen, den USA gehören, sich jedoch tatsächlich, in den Händen von Deutschland, Italiens, Belgien, Niederlande und Türkei befinden. Sie sind an die jeweiligen Flugzeugtypen angepasst, so dass diese von den Host-Nationen befördert und abgeworfen wer­den können. Diese sind ein Relikt aus dem kalten Krieg. Jeder dieser Sprengköpfe, hat die 13fache Stärke der Hiroshima­bombe! Angeblich sollen diese Sprengköpfe laut Koalitionsvertrag, aus Europa entfernt werden, aber dazu muss man wissen, dass ein solcher Vertrag, juristisch gesehen, nur eine Absicht­serklärung darstellt.

Deutschland bereitet sich schon seit Jahren darauf vor, auf die Weltbühne, auch mit militärischen Mitteln, zu­rück zukehren. Bei meinen Recherchen dazu, fand ich auch einen bemerkenswerten Artikel in einer österreichischen Zei­tung, nachdem nicht die USA Deutschland in Afghanistan da­bei haben wollte, sondern die Bundesregierung sich den USA aufgedrängt hat. Die ,Kleine Zeitung’ schrieb am 4. September 2011: Deutschland wollte nach Afghanistan

[…] Laut einem ,Spiegel’ Bericht war eine deutsche Betei­ligung am Krieg in Afghanistan nach den Anschlägen niemals erforderlich, die damalige rot-grüne Bundesregierung von Kanzler Schröder habe den USA militärische Hilfe jedoch viel­mehr aufgedrängt. […]

Warum hat die Bundesregierung das getan? Wenn Sie mich fragen dann deshalb, weil man nach Jahrzehnten der militärischen Abstinenz natürlich ein realistisches Übungs­gebiet für die Truppen braucht. Und ist nicht zufälligerweise auch der Iran gleich neben an? Auch das besondere Engage­ment von Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg für die Truppe und die Aussetzung der Wehrpflicht, sind den zukün­ftigen Zielen der deutschen Politik geschuldet. Und das mit Aussetzung der Wehrpflicht wegen der Ein­berufungsgerechtigkeit ist nur vorgeschoben. Das musste ge­macht werden, weil man Wehrpflichtige nur zur Landesvertei­digung einsetzen darf, deswegen zielt man nun auf Zeit- und Berufssoldaten, die auch außerhalb der Heimat eingesetzt werden können.

In meinem buch finden sich noch viel mehr Belege anhand von Artikeln und Zitaten, die ganz eindeutig die Richtung aufzeigen. Die von Deutschland geführten Vereinigten Staaten von Europa, werden das mächtigste Imperium sein, welches die Welt je gesehen hat.

Geheimdienst-Dokument

Dieses Dokument wurde von der US-Regierung über 50 Jahre unter Verschluss gehalten.

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Das Imperium der Achsenmächte

Die sechste Auferstehung des Römischen Reichs, wird üblicherweise gar nicht als solche erkannt. Sie geschah unter Benito Mussolini und Adolf Hitler. Es gehörten diesem Reich aber auch andere, oft unterschlagene Nationen mit ähnlichen Regimen an.

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Das waren der Vasallenstaat Groß­kroatien unter Ante Pavelic, Ungarn mit seiner Pfeilkreuzler Bewegung, sowie auch das faschistische Regime Francos in Spanien. Österreich ist ebenso zu erwähnen, denn auch hier gab es schon vor dem Anschluss an das Deutsche Reich, eine NS-Bewegung, starken Antisemitismus und großen Einfluss der römischen Kirche. Auch die Herrschaft des klerikalnatio­nalistischen Josef Tiso in der Slowakei sei hier der Vollstän­digkeit halber erwähnt.

Obwohl weder Hitler, Mussolini noch die anderen faschis­tischen Herrscher von einem Papst gekrönt wurden, existier­te eine enge Partnerschaft zwischen dem Vatikan und diesen Regimen. Diese Kollaboration wurde jeweils mit Konkordaten (d. h. „Herzliche Übereinkunft) be­siegelt. So wurde z. B. der ‚Lateranvertrag’ in Italien und das ‚Konkordat’ mit Hitler im Deutschen Reich, ab- geschlossen.

Italien – Benito Mussolini – ‚Il Duce’

Die sechste Auferstehung des ‚Heiligen Römischen Rei­ches’, hatte mit Benito Mussolini begonnen. Der ,Duce’, italie­nisch für Führer, Benito Mussolini gelangte schon deutlich vor Hitler, 1922 mit seiner faschistischen Partei und dem Segen des Königs, an die Macht in Italien.

Benito Mussolini

Um den „Ruhm“ Italiens bzw. Roms wieder herzustellen, versuchte der Duce, Gebiete zu erobern. Äthiopien, welches die Italiener 1896 aus Ostafrika vertrieben hatte, bot sich als Ziel an. So marschierten Mussolinis Truppen in Äthiopien, Eri­trea und später auch Somalia ein. Obwohl die italienische Ar­mee sich gezwungen sah, Giftgas einzusetzen, wurde es als e­normer Sieg verklärt. 1936 erklärte Mussolini großspurig vom Balkon des Palazzo Venezia, dass dies, „nach fünfzehn Jahrhunderten die Wiedererscheinung des Imperiums auf den schicksalsträchtigen Hügeln Roms“ wäre.

Als der Völkerbund daraufhin Sanktionen gegen Italien verhängte, schloss NaziDeutschland sich diesen nicht an und danach schloss Mussolini das Bündnis mit Adolf Hitler. Dieser sechste Versuch, ein vereintes Euro­pa in der Nachfolge des Römischen Im- periums zu errichten, ging 1945 zu Ende.

Aber abgesehen von diesem Bündnis mit dem Vatikan, gab es noch andere Zeichen die auf das alte Rom deuteten. Da wäre der römische Salut, fälschlicher Weise als ‚Hitlergruss’ bezeichnet. So wurde auch unter dem Duce in Italien gegrüßt und auch im faschistischen Spanien unter General Franco, sowie den anderen oben erwähnten Nationen. Es handelte sich dabei um den Gruß der römischen Kaiser. Dann waren da auch noch die schwarzen Uniformen der SS und Mussolinis Schwarzhemden. Das geht ebenfalls auf die schwarz geklei­deten Leibwachen der römischen Kaiser zurück. Und natür­lich gehören die imperialen Bestrebungen aller Diktatoren, wie schon im alten Rom, dazu.

Ohne Hitler wäre Mussolini und sein ‚Römisches Reich’ je-doch schnell am Ende gewesen. Denn die Feldzüge der italie­nischen Armee waren alles andere als gut organisiert und deren Soldaten bekleckerten sich wahrlich nicht mit Ruhm. Erst dieser Umstand sowie die spätere deutsch-italienische Unterstützung des spanischen General Franco im spanischen Bürgerkrieg, führten erst 1936 zur Annäherung zwischen den beiden Nationen. Im selben Jahr verkündete der Duce die „Achse Berlin-Rom“ und gab sein Bündnis mit Hitler öffent­lich bekannt.

Deutschland – Adolf Hitler – ‚Der Führer’

Auf der anderen Seite, lief es wie schon erwähnt, für das Deutsche Reich unter Adolf Hitler zunächst nicht nur gut, sondern sensationell. Alle Feldzüge bis zum Russlandfeldzug, waren erfolgreiche ‚Blitzkriege’. Auch das Unternehmen ‚Bar­barossa’, war als solcher geplant und verlief anfangs auch so.

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Und dann war doch noch eine weitere Sache, die definitiv zu den ‚Heiligen Römischen Reichen’ dazu gehört. Es handelt sich um die Insignien des Ersten Reichs, die einhundertvier­zig Jahre in Wien aufbewahrt worden waren. Diese ließ Hitler 1938, nach Nürnberg holen – Reichskrone, Reichsapfel, Zep­ter und das Reichsschwert. Bei ihrer Präsentation gelobte er feierlich, „dass sie für immer in Nürnberg bleiben würden“. Dies geschah unmittelbar nach dem Anschluss Österreichs und dem triumphalen Einzug des Führers in seine alte Hei­mat.

Wer ist der wirkliche König des ‚Heiligen Römischen Reiches’? Das Buch der Offenbarung 12:3 sagt es uns: „Und es erschien ein an­deres Zeichen am Himmel, und siehe, ein großer roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen, und sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde“.

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Satan ist der wahre Herrscher über alle sieben Häupter! Er trug bereits die ersten sechs Kronen und er wird ebenso, die siebte zu tragen. Er ist der tatsächliche König des Tieres. Hitler erklärte damals: „Wir sind keine Bewegung, wir sind vielmehr eine Religion. […] Ich werde eine religiöse Figur werden“. Und die Idee Hitlers vom „Tausendjährigen Reich“ war religiös inspiriert und entsprach dem Millennium in der Bibel.

Im Mai 1945 war schließlich alles vorbei, der Krieg endgültig verloren. Um nicht so zu enden wie sein einstiges Vorbild, beging Hitler später, mit seiner Geliebten Eva Hitler, sie hatten noch kurz davor geheiratet, Selbstmord und befahl, dass sein Leichnam zu verbrennen sei.

Spanien – Francisco Franco – Der General

Auch wenn Spanien im weiteren Verlauf, kaum eine Rolle spielte, gehörte auch dies zu diesem „Heiligen Römischen Reich“, denn General Franco grüßte ebenfalls mit dem rö­mischen Salut, hatte eine schwarz gekleidete Leibgarde, und herrschte im Bund mit der katholischen Kirche.

Francisco Franco

Es war auch nicht so wie oft behauptet, dass Franco nicht am Krieg teilnehmen wollte, sondern ganz im Gegenteil! Dass es nicht zum Kriegseintritt Spaniens kam lag daran, dass Hitler Spaniens wirtschaftliche und finanzielle Situation als nicht kriegstauglich ansah. Allerdings schickte General Fran­co trotzdem eine spanische Legion an die Ostfront um sich an der Vernichtung des Bolschewismus zu beteiligen.

Kroatien – Ante Pavelic – Staatsführer

Nach einem wiederholt fehlgeschlagenen Abenteuer des Duce, diesmal auf dem Balkan, musste die Wehrmacht wieder Schützenhilfe leisten und marschierte so auf dem Weg nach Griechenland auch in Jugoslawien ein.

Ante Pavelic

Im Anschluss wurde in Kroatien das Ustacha-Regime mit Mussolinis Wunschkandidat Ante Pavelic, installiert. Dieser verwirklichte sodann seinen Traum von Großkroatien und annektierte dafür Teile Serbiens und Bosniens. Dieser Staat war sowohl politisch, wirtschaftlich und auch militärisch völ­lig von den Achsenmächten abhängig. Militärisch waren seine Soldaten nur zur Partisanenbekämpfung auf dem Balkan zu gebrauchen. Aber auch bei diesem Regime finden wir die Merkmale des römischen Saluts, die schwarz uniformierte Leibwache, die imperialen Ansprüche und ganz besonders die Kollaboration mit der römischen Kirche.

 Ungarn – Admiral Miklos Horti

Ungarn war nicht nur im 1. Weltkrieg, sondern schon seit dem Mittelalter ein treuer und quasi natürlicher Verbündeter Deutschlands. 1920 erließ Reichsverweser Admiral Horti be­reits ein anti-jüdisches Gesetz und 1938 übernahm er fast wörtlich die NS-Rassegesetze.

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Ähnlich verhielt es sich mit den Pfeilkreuzlern. Diese be­riefen sich auf heidnische Traditionen der Ungarn und waren radikal antisemitisch. Noch im Oktober 1944 wurde deren Führer, Ferenc Szálasi, durch die deutsche Besatzungsmacht, als Herrscher installiert.

Slowakei – Josef Tisa – Priester

Nachdem Einmarsch der Wehrmacht in die Resttschechei, kam in der Slowakei der katholische Priester Josef Tisa an die Macht. Dieser hatte einen Schutzvertrag mit dem Deutschen Reich abgeschlossen, um einen eigenständigen slowakischen Staat etablieren zu können.

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Er war der Führer einer klerikal­nationalistischen Partei, und sowohl antisemitisch wie auch antibolschewistisch, eingestellt.

Vatikan – Pius XI & Pius XII – Päpste

Jetzt sind wir beim unabdingbaren religiösen Faktor, für dieses Reich, angelangt: die römisch-katholische Kirche bzw. der Vatikan. Es waren die Päpste Pius XI und Pius XII, die mit den faschistischen Regimen kollaborierten. Letzterer ging sogar als Hitlers Papst in die Geschichte ein.

Pius XI

Pius XI

Der Vatikan hat sämtliche faschistischen Regime der 20’er, 30’er und 40’er Jahre im vergangenen Jahrhundert maßgeb­lich mitetabliert und alle diese Staaten systematisch, sowie rückhaltlos unterstützt. Jedes innen- wie außenpolitische Verbrechen Hitlers, Mussolinis und der andren Diktatoren wurde vom Vatikan mitgetragen und unterstützt, so z. B. den italienischen Raubüberfall auf Abessinien, den man als Evan­gelisationsfeldzug ausgab oder den Russlandfeldzug zur Ver­nichtung des Bolschewismus, sowie auch die Zwangsbe­kehrung von Serben durch das Ustasha-Regime.

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Hitlers Papst Pius XII

Napoleon Bonaparte

Es war das Römische Reich in Verschleierung. Napoleon wollte, an die Ideale von Karl anknüpfen, allerdings an eine inzwischen modern gewordene Welt, angepasst. Wie schon die deutschen Kaiser, sah sich auch Napoleon als Weltherr­scher, der ebenso mit Hilfe der römischen Kirche, herrschte.

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Während des Staatsstreiches vom 9. November 1799, ge­langte er an die Macht in Frankreich. Zunächst als Konsul von 1799 bis 1804, in der ersten Republik auf französischen Bo­den. Und im Anschluss zum Kaiser und stand damit einem diktatorischen Regime mit plebiszitären Elementen vor.

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Gestützt auf seine militärischen Erfolge, hatte er, wenn auch nur verhältnismäßig kurz, die Herrschaft über große Teile des Kontinents. Zunächst war Napoleon per Volksab­stimmung die Kaiserwürde verliehen worden. Im Dezember des Jahres 1804, kam es dann zur berühmten eigenmächtigen Krönung Napoleons.

Die Habsburg Dynastie

Die Bedeutung der Habsburg-Dynastie lag also ganz eindeutig in ihrem Fort­bestehen, und weniger in herausragenden Führern. Aber auch sie brachte zumindest zwei herausragende Könige her­vor, die im 16. Jahrhundert einander folgend die Herrschaft in Händen hatten und zwar Maximilian I. (1493-1519) und Karl V. (1519-1556).

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Bereits im Alter von 19 Jahren wurde er zum Herrscher über große Gebiete Europas, einschließlich Deutschlands, Burgunds, Italien und Spanien. Hinzu kam auch noch erheb­licher Besitz in Übersee. Sein Königreich wurde als einziges neben dem britischen Weltreich bekannt als ‚das Reich, in dem die Sonne niemals unterging’.

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Im Mittelalter, zur der Zeit von Rudolf von Habsburg, schrieb Jordan von Osnabrück ein Buch, in dem er behauptete, das Römische Reich sei auf die Deutschen übertragen worden. Er stand damit allerdings nicht alleine da, es gab viele andere, die gleichfalls der Meinung waren, dass die Deutschen zur Be­wahrung dieses Reiches prädestiniert seien. Wie kamen die Leute aber auf diese Idee?

Unter den Gelehrten wusste man von der Prophezeiung, in welcher das Römische Reich das vierte und damit letzte Welt­reich sein sollte. Allerdings legten sie die Bibelprophezei­ungen falsch aus. Sie waren der Meinung, dass der Antichrist erscheinen würde, sobald dieses Reich endgültig erloschen war. Die Bibel sagt aber in Wirklichkeit, dass nach dem diesem vierten Reich, das Reich Gottes errich­tet werden wird.

Als die vierte Auferstehung des ‚Heiligen Römischen Rei­ches’ sich kurz vor dem Aus befand, kam schließlich Napoleon und zer- schlug, was vom Habsburgerreich noch übrig war.

Otto der Große – Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation

Nach dem Rückzug der Franken, kam die andere große Volksgruppe ans Ruder. Und dieses Reich stellt auch den Beginn der Zählung der Deutschen Reiche dar.

Der Mann mit dem es begann war König Otto, dem später ebenfalls der Titel der Große verliehen wurde. Otto war vom Jahre 936 an Deutscher König, und wurde der erste einer Reihe von deutschen Kaisern, die Europa be­herrschten. Im Jahre 962 krönte der Papst Otto zum Kaiser. Und von dieser Zeit an und für die nächsten 8 Jahrhunderte nannten sich deutsche Könige selbst ‚Römische Kaiser Deut­scher Nation’.

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Otto gründete in sämtlichen neu eroberten Gebieten, deut­sche Kolonien. Dies war praktisch der Anfang des deutschen Nation- alismus. Die­sen Zusatz, ‚Deutscher Nation’, erhielt das Reich aber erst im 15. Jahrhundert und das vor allem deswegen, weil es sich größtenteils auf deutschsprachigem Gebiet befand. Davor war es einfach als ‚Heiliges Römisches Reich’ bekannt.

Durch den Sieg Ottos im Jahr 955 über die Ungarn endeten deren Invasionsversuche. Zugleich erlangte er damit auch noch den Nim- bus ein Retter der Christen zu sein. Noch im selben Jahr gelang ihm auch der Sieg über die Slawen im Osten.

Zu der Zeit von Otto dem Großen umfasste das Reich Deutschland und Österreich in seinen heutigen Grenzen, eben­so die Niederlande, den Großteil Belgiens, Teile der Schweiz und Slowenien. 961 eroberte er das Königreich Italien und das Gebiet der ehemaligen Lombardei, also Nord– und Mittelita­lien, was ihn in einen Konflikt mit dem Byzantinischen Reich brachte.

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So blieb das Reich bis nach Ottos Tod im Jahre 972 bestehen. Später wurde auch Elsass-Lothringen dem Reich angeschlossen. Um das Jahr 1000 herum wurden noch Böhmen und Mähren dem Reich angegliedert, ebenso weitere Teile Südwestfrankreichs, Korsika, Malta und der Westteil Burgunds.

Mehr als alle anderen Völker Europas, betrachteten es die Deutschen als ihre Aufgabe oder gar Pflicht, dieses ‚Heilige Römische Reich’ am Leben zu erhalten, um das Erscheinen des ‚Antichristen’ zu verhindern.

Im Lauf der Geschichte, haben mehrfach deutsche Führer auf dem ,Thron des Tieres’ gesessen, so dass die Wiederho­lung in der Endzeit keine Besonderheit darstellt. Vorläufer auf diesem Platz waren neben Otto dem Großen, Karl V. von Habsburg und später auch Adolf Hitler.

Charlomagne – Karl der Große

Das Reich Karls des Großen, – auch ,Charlemagne’  genannt, wird häufig fälschlicherweise als das erste ‚Heilige Rö­mische Reich’ oder sogar das erste Deutsche Reich, bezeich­net.

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Ein Reich, das zum dama­ligen Zeitpunkt fast das gesamte heutige Frankreich, bis auf die Bretange, die heutigen Beneluxstaaten, die Schweiz, Teile Österreichs ebenso wie Teile Deutschlands umfasste. Durch mehrere Feldzüge gelang es ihm sein Reich beträ­chtlich zu erweitern. Unter seiner Herrschaft erreichte das fränkische Königreich den Zenit seiner Macht.

Aber aufgrund seines Bundes mit der katholischen Kirche, sah Karl es als seine Pflicht an, die Kirche zu verteidigen. Und so fiel er im Jahre 774, also noch während er mit den Sachsen im Krieg stand, auf Ersuchen von Papst Leo III. in Italien ein und besiegte und unterwarf das Lombardische Königreich.

Im Osten beendete er 788 die Selbststän­digkeit der Bayern und eroberte 790 und den Folgejahren Jahren das was vom Reich der Awaren noch übrig war. Das Frankenreich, stieg so durch Karl den Großen, zur neuen Großmacht neben Byzanz auf.

Der defi­nitive Höhepunkt seines Lebens war aber dann die Kaiserkrö­nung durch Papst Leo III. Sie erfolgte am 25. Dezember im Jahre 800. Der Papst setzte ihm im Petersdom, eine Krone auf sein Haupt und erklärte ihn zum „73. Kaiser des Vierten Welt­reichs.“ (Man wusste hier also wohl um die biblischen Pro­phezeiungen).

Dieses Ereignis war die Grundlage für das westliche Kai­sertum. Er wurde schon zu seinen Leb­zeiten „Vater Europas“ genannt.

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Mit dem Vertrag von Verdun im Jahre 843, wurde das Reich, unter seinen Nachfahren, in drei Königreiche zerteilt. Es entstanden das Westfränkische Reich, das Ostfränkische Reich und das Mittelreich, das zwischen diesen beiden Rei­chen lag. Aus dem Ostfränkischen Reich, welches auf dem Ge­biet des heutigen Deutschlands lag, ging ein gutes Jahrhun­dert später das ‚Heilige Römische Reich Deutscher Nation’ hervor.

Die imperiale Restauration

Die ersten drei Reiche bzw. germanischen Stämme, die aus dem alten Imperium empor kamen, die Vandalen, Heru­ler und Ostgoten, gibt es nicht mehr, denn sie wurden ausge­rottet. Dafür ist das Papsttum verantwortlich. Der Papst hatte zwar keine Armee, aber dafür gab es ja den Kaiser. Die oströ­mischen Kaiser waren weiterhin offiziell auch Herrscher über die weströmischen Gebiete. So wandte sich der damalige Papst Vigilius an Kaiser Justinian um gegen diese Stämme vor­zugehen. Dieses Bündnis ermöglichte dann das „Ausreis­sen“ dieser drei Hörner durch die Truppen des Kaisers, allerdings auf Geheiß des Papstes.

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Danach wurde dessen Macht durch ein Dekret Kaiser Justi­nians etabliert. Der Bischof von Rom wurde darin zum Haupt aller Kirchen, Begründer der Lehren und Richter der Ketzer er­nannt. Die Kirche Roms war fortan der eigentliche lenkende Faktor, hinter den Kaisern. Durch diese „Imperiale Restaura­tion“ Justinians im Jahre 554 n. Chr. „heilte“ also schließlich die „tödliche Wunde“.

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Er verlegte seinen Regierungssitz nach Rom und das erste ‚Heilige Römisches Reich’ war geboren. Allerdings war dieses Reich nur kurzlebig und en­dete schon gut eine Dekade später mit dem Tod Justinians im Jahre 565 n. Chr. Danach war es für die nächsten gut 200 Jahre von der Bildfläche verschwunden.

Roms Untergang

Gegen Ende des 3. Jahrhunderts erfolgte, aus verwaltungstechnischen Gründen, im Jahre 286 n. Chr. durch Kaiser Diokletian, die Teilung des Imperiums. Hier kommt nun das zum Vorschein, was Daniel über die Füße aus Eisen und Ton sagte. Denn es hieß ja, das geteilte Reich sollte teils stark und teils schwach sein. Und genauso kam es dann auch.

Das oströmische Reich mit seiner Hauptstadt Konstantinopel war stark und beständig. Es existierte bis ins Jahr 1453 bevor es von Osmanen bzw. Türken überrannt und sein letzter Kaiser Konstantin XII., getötet wurde. Westrom hingegen war der schwache Teil des Imperiums in dem unfähige Führer an die Macht kamen und sich die allseits bekannte spätrömische Dekadenz ausbreitete. An seinen Grenzen sah es sich vermehrt germanischen Angriffen gegenüber und geriet mehr und mehr in die Defensive.

Westrom  sah sich zunehmend Angriffen von germanischen Stämmen ausgesetzt. Im 5. Jahrhundert, wurde Rom selbst – zum ersten Mal seit Jahrhunderten – erobert und geplündert. Nachdem das Römische Reich im Westen zusammengebrochen war, versuchten nacheinander drei Führer von germanischen bzw. barbarischen Stämmen, wie die Römer sie nannten, die Nachfolge des römischen Kaisers anzutreten. Es waren dies die Ostgoten, Heruler und zuletzt die Vandalen.

Zunächst wurde auch jedes dieser Völker vom oströmischen Kaiser offiziell als legitime Regierung im Westen anerkannt. Zuletzt als im Jahre 429 n. Chr. West-Rom von den Vandalen überrannt, besiegt und vernichtet worden war. Nach Jahren des Kampfes schlossen sie im Jahre 435 einen Vertrag mit, dem sie als Fortführung des Imperiums in Nordafrika anerkannt wurden. Doch die Vandalen versuchten, ihren Machtbereich auszuweiten und die komplette Übernahme des Römischen Reiches anzustreben.

Im Jahr 455 n. Chr. plünderten sie dann Rom und zwar so gründlich, dass sich bis heute die Redewendung „Vandalismus“ erhalten hat, um einen rücksichtslosen Umgang mit fremden Eigentum zu beschreiben. Dies waren die ersten drei Auferstehungen Roms. Im Jahre 476 n. Chr. war mit der Tötung des letzten römischen Kaisers dann das endgültige Ende Roms gekommen. Aber es ging doch weiter …

Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah ver- wundert dem Tier nach. – Offenbarung 13:3

Danach wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrere „Heilige“ Römische Reiche, in Anlehnung an das alte Rom, etabliert. Diese Ent- wicklung finden sie unter dem Punkt: Die bisherigen sechs Heilige Römische Reiche.